Über uns

Wir, das sind Claudia und Manfred Luther, haben uns in die kleinen Waldtrolle aus dem hohen Norden verliebt. Erst nur ein wenig, dann immer mehr, haben sich unsere Katzen zu einem wesentlichen Lebensmittelpunkt entwickelt. Die natürliche Schönheit gepaart mit einer sanften Seele hat uns gefangen genommen.

Wir leben in Letmathe (früher selbständig, heute Stadtteil von Iserlohn) in einer ruhigen Straße am Rande der Stadt. Für unsere Katzen, die sich im ganzen Haus frei bewegen können, haben wir den Balkon mit einem Katzennetz rundum gesichert. Leider scheiterte bisher der Versuch, ihnen den gesamten Garten zugänglich zu machen. Der Elektrozaun konnte die Kletterfreude unserer Trolle leider in keinster Weise bremsen.

Inzwischen ist für den sicheren Freigang noch ein Gehege dazu gekommen. Aber auch der Wunsch, den gesamten Garten zugänglich zu machen, ist noch nicht aufgegeben.

Der Weg zur Zucht

Unser Weg zur Katzenzucht ähnelt dem vieler anderer Züchter. Es fing an mit einer Hauskatze. Angie war im Haus und im Garten unser ständiger Begleiter. Mühsam hatten wir ihr anerzogen, den Garten als ihr Revier zu betrachten und das Grundstück nicht zu verlassen. Leider weichte diese Regel irgendwann unbemerkt auf und Angie unternahm Ausflüge vor das Haus. So fiel sie im Alter von 7 Jahren dem Straßenverkehr zum Opfer.

Es folgte eine Zeit der Trauer, in der wir immer wieder alle möglichen Szenarien unseres zukünftigen Lebens mit oder ohne Katze durchspielten. Aber nach wenigen Wochen stand für uns fest, das wir unbedingt wieder eine Katze brauchten, auch wenn sie Angie nicht ersetzen konnte. Und es musste eine Wohnungskatze sein. Wir wollten nie wieder eine Katze durch den Straßenverkehr verlieren. Unsere Katze sollte eine Chance haben alt zu werden.

Ich könnte nun eine Menge rationale Gründe anführen, wie wir dazu kamen, uns für eine Norwegische Waldkatze zu entscheiden. Aber eigentlich ist der Grund, warum man sich für eine bestimmte Rasse oder Katze entscheidet, viel einfacher. Man sieht eine Katze und weiß: die ist es. Wilde Optik gepaart mit sanftem Wesen, das ist die Katze, die zu uns passt. So kam Dinah zu uns.

Dinah war als Einzelkatze geplant und schien auch den Kontakt zu Artgenossen nicht zu vermissen. Aber wir waren inzwischen von der Rasse so angetan, dass wir uns entschieden, unser Glück durch einen Kater zu vervollständigen. An Zucht dachten wir damals noch nicht. So entschieden wir uns beim Züchter unseres Vertrauens für Fernando, einen Vetter von Dinah (beide haben die gleiche Großmutter).

Inzwischen hatten wir mit Dinah einige Ausstellungen besucht und uns intensiv mit der Rasse und deren Zucht beschäftigt. So wuchs langsam aber beständig der Wunsch nach eigenen Katzenkindern. Trotzdem verging noch einige Zeit, bis wir unseren Wunsch in die Tat umsetzen konnten...

Unser Selbstverständnis

Viele Züchter sind der Meinung, dass man nur dann "weiterkommt", wenn man bereit ist, seine ausgedienten Zuchttiere und Kastraten abzugeben und durch neue Tiere mit möglichst noch besseren Eigenschaften zu ersetzen. Wenn es das ist, was einen Züchter ausmacht, dürfen wir uns nicht Züchter nennen.

Unsere erwachsenen Tiere haben hier alle ihren Lebensplatz. Keines von Ihnen soll vernachlässigt werden. Deshalb sind unserer Zucht von vornherein Grenzen gesetzt. Sobald alle Zuchttiere das Ruhestandsalter erreicht haben, werden wir unsere Züchtertätigkeit einstellen.

Der Name "Cattegat"

Das Kattegat (frz. oder engl. auch Cattegat) ist ein Meeresarm der Nordsee, der zwischen Dänemark und Schweden liegt. Es bildet gleichzeitig die Verbindung zur Ostsee.

Der Name hat seinen Ursprung im Plattdeutschen und stammt aus der Hansezeit, als die Hansekoggen diesen Meeresarm auf dem Weg von der Ostsee zur Hansestadt Bergen in Norwegen passierten. "Katte" ist der plattdeutsche Ausdruck für Katze und "Gatt" steht für Loch. Die Seeleute fanden diesen Namen, weil sie aufgrund der vielen Untiefen meinten, dass dieses Meer eng wie ein Katzenloch sei.